Color Fantasy 19.-23.08.2020

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    • Color Fantasy 19.-23.08.2020

      Teil 1


      Hallo zusammen,

      nach langer Phase der Entbehrung in diesen besonderen Zeiten war es nun so weit und ich durfte endlich einmal aufs Neue an Bord meines Lieblingsschiffs, der Color Fantasy, gehen! Und weil der Nachholbedarf entsprechend groß war, stand außerdem meine erste Doppelreise mit ihr bevor - etwas, was ich schon seit Längerem einmal vorhatte und dank ausreichend Zeit nun in die Tat umsetzen konnte.

      Mit dem ICE 880 breche ich bereits einen Tag zuvor in Hannover auf und treffe nach einem reibungslosen Umstieg in Hamburg in den ICE 1020 pünktlich gegen halb sechs Uhr in Kiel ein, wo ich wie schon des Öfteren eine Vorabübernachtung im InterCity-Hotel gebucht habe. Hatte ich den Schwedenkai auf meinen letzten beiden Reisen stets verwaist vorgefunden, so empfängt mich zu meiner Freude diesmal die Stena Scandinavica, deren Auslaufen ich mir, noch dazu an solch einem wundervollen Sommerabend, auf gar keinen Fall entgehen lassen möchte. Wie sehr habe ich es in den letzten Monaten vermisst, ein Schiff aus nächster Nähe sehen, geschweige denn mitfahren zu können! Oh, wie sehr freue ich mich auf den morgigen Tag!

      Am nächsten Morgen erreiche ich den Norwegenkai beinahe zeitgleich mit der Fantasy, werde jedoch vor dem Terminalgebäude darauf hingewiesen, dieses erst ab elf Uhr und damit frühestens in anderthalb Stunden betreten zu dürfen. Um zum Schiff zu gelangen, bleibt mir in der Folge nichts anderes übrig, als den Umweg über die Straße zu nehmen und die Fantasy letztlich auf demselben Weg wie die Autofahrer zu erreichen. Von einer Hochbrücke aus bietet sich mir dabei jedoch ein ganz hervorragender Blick auf sie, der mein Herz höher schlagen lässt und für den zusätzlichen Aufwand mehr als entschädigt.

      Als ich schließlich einchecken darf, erledige ich dies wie gewohnt am Automaten, wobei ich auf meine Bordkarte diesmal ganz besonders gespannt bin. Wird meine Doppelreise darauf auch richtig vermerkt sein? Leider jedoch sieht man der Karte mein besonderes Vorhaben nicht an, denn es ist lediglich das Datum für die erste Fahrt darauf angegeben. Als ich deswegen nachfrage, kann mir die freundliche Dame am Schalter zunächst nicht weiterhelfen und verschwindet in einem Büro, um die Sache zu klären. Anders als von mir bereits befürchtet, kommt sie jedoch nur wenig später mit guten Nachrichten zu mir zurück. Zwar bräuchte ich entgegen meiner vorherigen Informationen für die zweite Reise nun doch eine neue Karte, könne mir diese, falls ich das Schiff in Kiel nicht verlassen möchte, aber auch an Bord ausstellen lassen. Was einen etwaigen Kabinenwechsel betrifft, bin ich hingegen richtig informiert und werde meine Unterkunft über die gesamte Reise hinweg behalten dürfen.

      Die Einschiffung beginnt bereits um Viertel vor eins und läuft nach Decks gestaffelt ab. Zuerst dürfen die Passagiere mit Kabinen auf Deck elf an Bord, die Aufrufe für die übrigen Decks folgen im Viertelstundentakt. Mir wurde eine Vierbettkabine auf Deck acht zugeteilt, meine Einschiffungszeit ist folglich um halb zwei. Wie gestern präsentiert sich der Sommer einmal mehr von seiner besten Seite - optimale Voraussetzungen also, um die Wartezeit draußen am Schiff zu verbringen.

      Meine Kabine erwartet mich wie schon häufiger an Steuerbord in der Nähe des hinteren Treppenhauses. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Desinfektionsmaßnahmen wurde zwar sehr gut Staub gewischt, doch fallen mir auf dem Sofa einige Krümel und darunter Überreste von leeren Süßigkeitenverpackungen auf. Alles in allem bin ich aber wieder sehr zufrieden und sehe nur zu gern großzügig über die kleinen Makel hinweg.

      Als die Leinen gelöst werden, darf ich mich zu meiner Überraschung einmal mehr darüber freuen, dass die Fantasy sich mit einem kräftigen Typhonsignal von Kiel verabschiedet. Was für ein schöner Auftakt meiner neuen Reise mit ihr! Der erfrischende Fahrtwind lässt mich die sommerlichen Temperaturen sogleich als sehr viel angenehmer empfinden, und überhaupt kann mich nichts davon abhalten, meinen ersten Reisetag wieder ganz meinen Vorlieben entsprechend überwiegend an Deck zu verbringen. Dort fällt mir sofort auf, dass die Fantasy während ihrer Zwangspause nicht etwa sich selbst überlassen, sondern im Gegenteil auch weiterhin tadellos gepflegt wurde. Sie glänzt geradezu und ich bin überaus erfreut darüber, sie auch in diesen herausfordernden Zeiten in einem solch guten Zustand anzutreffen.

      Neben den üblichen Verköstigungseinrichtungen bietet auf Deck dreizehn ein kleiner Verkaufsstand namens Sunset Bar zusätzlich heiße oder kalte Getränke sowie Knabberzeug und Eis an. Auch die Sun Deck Bar zwischen den Treppen auf Deck zwölf, die den Winter vermutlich witterungsgeschützt an Land verbracht hat, ist wieder im Einsatz und lockt mit Getränken, Eis und warmen Snacks.

      Die Infektionsschutzmaßnahmen empfinde ich als nicht sonderlich einschränkend. Anders als im Terminal besteht an Bord keine Pflicht zum Tragen einer Maske, doch fordern zahlreiche im gesamten Schiff verteilte Aufkleber zur Einhaltung eines Mindestabstands von einem Meter auf. Auf der Promenade gilt darüber hinaus ein "Rechtsgehgebot", angezeigt durch Pfeile auf dem Boden. An vielen Stellen, insbesondere an den Eingängen zu den Restaurants, Bars und dem Café, stehen Desinfektionsmittelspender bereit. In den Fahrstühlen dürfen höchstens vier Personen gleichzeitig mitfahren, sofern es sich nicht um eine zusammengehörige Gruppe handelt.

      Als eine weitere, geringfügige Veränderung der Promenade, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun hat, fällt mir ein neuer, in meinen Augen durchaus ansprechend gestalteter Sitzbereich neben der Bar Bella auf.

      Wie üblich besuche ich auch auf dieser Reise wieder die Sports und Burger Bar, deren einzige sichtbare Veränderungen in den besagten Aufklebern zum Abstandsgebot sowie Plexiglasscheiben zwischen den Tischen bestehen. Von den Barhockern darf lediglich jeder zweite besetzt werden, ansonsten herrscht hingegen Normalbetrieb und auch das Essen, welches ich zum gewohnten Preis bekomme, schmeckt mir so gut wie immer. Verlässt man nach beendeter Mahlzeit seinen Platz, wird dieser umgehend desinfiziert.

      Die deutlich reduzierte Auslastung, die sich vor allem im Inneren des Schiffs durchaus bemerkbar macht, wird auch in der "Rüttelkammer" (ihr wisst schon, was ich meine :D ) augenfällig, wo innerhalb meines Blickfelds gerade einmal höchstens fünf Tische gleichzeitig belegt sind. Dennoch spielt wie gewohnt eine Band, so dass ich auch diesmal wieder in den Genuss überaus guter Live-Musik vor dem Hintergrund der von mir so geliebten Schiffsatmosphäre komme. Der Service ist dabei auch hier grundsätzlich unverändert, mit der Ausnahme, dass man - nach obligatorischer Händedesinfektion am Eingang - per Schild zunächst zum Warten aufgefordert wird, bis man von einer Bedienung seinen Platz zugewiesen bekommt. Allerdings darf ich diesen auch heute frei wählen und werde lediglich gebeten, meine Vorlieben vorab mitzuteilen. Verlässt jemand die Bar, wird auch hier sofort der Tisch desinfiziert.

      Bis in die Nacht hinein bleibt es wunderbar warm. Dennoch bin ich, als ich nach meinem Rüttelkammerbesuch erneut die Außendecks aufsuche, dort bis auf eine kurze Unterbrechung nun vollkommen allein. Sie hat mich wieder, meine nächtliche Zauberwelt! Unbeirrbar und zum Klang des nimmermüden Wummerns ihrer Maschinen scheint die Fantasy durch eine schwarze Unendlichkeit zu schweben, von ihrer Beleuchtung dabei auf eine Weise in Szene gesetzt, die ich immer wieder aufs Neue als geradezu magisch empfinde. Es dauert seine Zeit, ehe ich mich loszureißen vermag. Was für ein wundervoller erster Reisetag!

      Nach meinem sparsamen, aber völlig ausreichenden Frühstück verbringe ich die Liegezeit in Oslo wieder größtenteils an Deck, wo wir auch heute von hochsommerlichem Wetter empfangen werden. Als es schließlich wieder losgeht, erwartet uns eine herrlich sonnige Fjordpassage, deren Beginn die Fantasy, sehr zu meinem Vergnügen, erneut lautstark - und gleich dreimal ^^ - ankündigt. Inmitten der malerischen Schären werden wir diesmal zudem Zeugen eines Schauspiels, von dem ich annehme, dass es sich um eine militärische Übung handelt. Über einen längeren Zeitraum hinweg begleiten uns zwei Schnellboote, die immer wieder nah an die Fantasy herankommen und an ihrer Bordwand andocken. "Geentert" wird sie dabei jedoch nicht.

      Später suche ich die Rezeption auf, um dort um ein Bitte-nicht-stören-Schild zu bitten, welches in meiner Kabine fehlt. Da ich die Rezeptionistin auf Deutsch anspreche, werde ich zunächst allerdings verdutzt gefragt, ob ich denn tatsächlich noch einmal mit zurück nach Oslo fahren würde. Als ich ihr daraufhin erkläre, dass ich eine Doppelfahrt gebucht habe, teilt sie mir mit, dass dies im Bordsystem noch gar nicht vermerkt sei und man darum erst einmal prüfen müsse, ob meine Kabine ab morgen überhaupt noch frei sei. Zu meiner Erleichterung ist sie es jedoch, so dass ich die Rezeption letztlich zufrieden und überdies mit dem gewünschten Schild wieder verlassen kann. Gut, dass wir einmal darüber gesprochen haben...

      Nach einem wundervollen zweiten Reisetag, dem sich erneut eine ebenso schöne Nacht anschließt, begebe ich mich, um zahlreiche neue und wundervolle Eindrücke bereichert, schlussendlich auf meine Kabine. War das wieder eine wunderschöne Reise - und die zweite wird sogleich folgen!
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    • Teil 2


      Es ist halb zehn Uhr, als ich zum ersten Mal an diesem Morgen einen Blick zum Fenster hinaus werfe - und in genau diesem Moment von der Fantasy mit einem langen Hornsignal begrüßt werde, dem kurze Zeit später noch ein zweites folgt. Irgendwie gefällt es mir, dies als ein ganz persönliches "Guten Morgen" an mich aufzufassen. ;) Was macht es da schon, dass Kiel augenblicklich unter einer dunkelgrauen Wolkendecke versinkt, die den Regen nur so herabprasseln lässt...

      Glücklicherweise bin ich bereits aufgestanden und auch schon mit meinem Frühstück fertig, als es zu meiner Überraschung an der Tür klopft und sich diese, ungeachtet des Bitte-nicht-stören-Schilds, nur wenige Augenblicke später öffnet. Eine Dame vom Reinigungspersonal sieht mich verwundert und ähnlich überrascht an wie ich sie. Auf ihrem Plan sei für meine Kabine der Vermerk "Abreise" eingetragen. Als ich ihr entgegne, dass dies ein Irrtum ist, fragt sie mich, ob die Rezeption darüber Bescheid wisse. Wie erleichtert bin ich, dies nach meinem gestrigen Gespräch bejahen zu können! Mit den Worten, dort noch einmal nachzufragen, verschwindet die Reinigungskraft daraufhin. Mäßig begeistert von der organisatorisch offenbar nicht ganz einwandfreien Verarbeitung meiner Buchungsdaten, habe ich heute etwas Wichtiges gelernt: Beim nächsten Mal, wenn ich eine Doppelreise unternehme, werde ich mich zuallererst an der Rezeption melden und sichergehen, dass man dort Bescheid weiß.

      Nachdem auch für Deck acht schließlich die Erlaubnis erteilt wurde, das Schiff und damit auch die Kabine zu verlassen, verschlägt es mich aufgrund des nach wie vor andauernden Regens zunächst auf Deck sieben, wo ich unverhofft eine ganz besondere Vorstellung geboten bekomme. Eine Sicherheitsübung für die Besatzung wird angekündigt, gefolgt vom durchdringenden Generalalarm in Form von sieben kurzen und einem langen Signalton. Nur wenig später strömen Scharen von Crew-Mitgliedern in gelben Westen an Deck, und ich kann beobachten, wie an Steuerbord die Rettungsboote bis auf Deckshöhe herabgelassen werden. Für mich ist es das erste Mal, dass ich dieses überaus spannende Ereignis aus unmittelbarer Nähe beobachten kann und den Rettungsbooten dabei sogar so nah kommen darf, dass ich mich beinahe selbst als Teil des Geschehens fühle.

      Noch einmal besuche ich die Rezeption, um mir meine neue Bordkarte aushändigen zu lassen. Zu meiner Freude bleiben mir weitere Komplikationen bezüglich meiner nicht ganz alltäglichen Buchung diesmal erspart und alles funktioniert reibungslos. Im Anschluss nutze ich die Gelegenheit, um einige Fotos von der beinahe menschenleeren Promenade aufzunehmen.

      Mit auflockernder Bewölkung versiegt endlich auch der Regen, so dass ich die verbleibende Zeit bis zu meinem Mittagessen in der Sports und Burger Bar auf den oberen Decks verbringe und es in vollen Zügen genieße, heute noch nicht von Bord zu müssen.

      Auch an diesem Tag verlassen wir den Hafen nicht ohne einen Gruß aus dem Schiffshorn, und die "Gesprächigkeit" der Fantasy bereitet mir erneut großes Vergnügen. Mittlerweile konnte die Sonne die Vorherrschaft am Himmel zurückerobern und wird diese trotz der auch im weiterem Verlauf stets vorhandenen Wolken bis zum Abend behaupten können. Zudem dürfen wir uns auch am dritten Tag meiner Reise an hochsommerlichen Temperaturen erfreuen, die nicht nur mich dazu veranlassen, die Überfahrt wieder größtenteils an Deck zu verbringen. Vielmehr bleiben bis in die Abendstunden hinein sämtliche Außenbereiche gut besucht, und sogar das üblicherweise nur spärlich bevölkerte Deck sieben erfreut sich reger Bliebtheit, so dass es mir dort zwischenzeitlich ein wenig zu laut wird. Ohne gegen meine Mitreisenden auch nur das Geringste einzuwenden zu haben, schätze ich es daher sehr, die Decks nach dem neuerlichen Aufleben dieser so besonderen nächtlichen Atmosphäre wieder mehr oder weniger verwaist vorzufinden.

      Als ich in den frühen Morgenstunden meine Kabine aufsuche, bekomme ich gerade noch mit, wie etwas mehr Bewegung ins Schiff kommt, von der ich schließlich sanft in den Schlaf gewiegt werde.

      Oslo erwartet uns am folgenden Morgen mit stürmischem Wind, der längst für eine deutliche Abkühlung gesorgt hat. Sonnenschein wechselt mit düsteren Wolken, die uns immer wieder kurze, jedoch mitunter heftige Schauer bescheren. An dieser Wetterlage ändert sich auch nach unserem Ablegen (diesmal ebenfalls nicht ohne dreimaligen Gruß ^^ ) nichts, so dass sich noch mitten im Fjord schon bald erste Wellen andeuten. Die Überquerung des Skagerraks dürfte heute wohl um einiges unruhiger werden als noch zwei Tage zuvor, wogegen ich nicht im Mindesten etwas einzuwenden hätte! :D

      Und tatsächlich nehmen die Schiffsbewegungen, als uns die Schärenlandschaft auf die offene See entlässt, um einiges zu. In freudiger Erwartung des von mir überaus geschätzten Schauspiels emporfliegender und unter lautem Getöse wieder auf dem Wasser aufschlagender Gischt, begebe ich mich auf Deck sieben, um das weitere Geschehen von dort aus mitzuverfolgen - und werde nicht enttäuscht! Immer wieder darf ich mich eines optimalen Zusammenspiels zwischen den Wellen und dem beständigen Auf und Ab des Schiffs erfreuen, das, von einer Welle angehoben, passgenau in die darauffolgende hineinfällt und dabei Gischtwolken erzeugt, die die Höhe der Reling teilweise deutlich übersteigen. Ich bin begeistert und muss mich, um mir eine wärmere Jacke anzuziehen, regelrecht überwinden, dem Spektakel zwischendurch einmal kurz den Rücken zuzukehren. Glücklicherweise jedoch bin ich längst wieder zur Stelle, als eine ganz besonders gewaltige Gischtwolke alle bisherigen in den Schatten stellt. In ihrer Höhe sogar noch die Rettungsboote überragend, fegt sie über das Deck und verpasst mir sowie einigen weiteren Schaulustigen dabei eine ordentliche Dusche. :thumbsup:

      Bis in die Nacht hinein bleibt es stürmisch, und wenngleich sich das Geschehen mit dem Erreichen des Kattegats zwar merklich abschwächt, kommt es doch noch nicht völlig zum Erliegen und hat zur Folge, dass die Rüttelkammer, der ich auch an diesem Abend wieder einen Besuch abstatte, ihrem Namen wirklich alle Ehre macht. Einmal geht dabei ein solch heftiges Beben durch das Schiff, dass es in meinem Glas nur so schwappt. Und auch der entgegenkommenden Magic sieht man die nach wie vor unruhige See in Form einiger Gischtspritzer deutlich an.

      Wie auf der Promenade, so kommt mir die Fantasy an diesem Tag auch in der Rüttelkammer wieder stärker ausgelastet vor, und nicht zuletzt aufgrund des nahen Ferienendes sowie des in Oslo vollbesetzten Wartebereichs für die Autogäste vermute ich, dass es sich bei vielen der heutigen Passagiere wohl um Reiserückkehrer handeln dürfte.

      Nachdem ich es mir nicht nehmen lasse, auch die vierte Nacht dieser ganz besonderen Reise noch einmal voll auszukosten (ich werde zu Hause erst einmal ein wenig schlafen müssen :D ), suche ich glücklich un dankbar für die Vielzahl an neuen und wieder einmaligen Eindrücken und Erlebnissen schließlich meine Kabine auf.

      Was für eine intensive und einfach wieder wundervolle Reise! Eines steht für mich fest: Bei nächster Gelegenheit möchte ich erneut eine Doppelfahrt buchen. Und bis dahin mach es gut, liebe Fantasy, und hab immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
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    • Danke! :)

      Ja, das mit der erneuten Sperrung ist wirklich bedauerlich. So ganz gebe ich aber die Hoffnung noch nicht auf, dass Deutschland vielleicht ja auch schon früher wieder von der Liste der Risikogebiete gestrichen wird und Color Line die Sperrung daraufhin vielleicht ja schon eher wieder aufhebt als angekündigt. Auch ich hatte für den Herbst schon wieder Pläne geschmiedet und habe noch einiges an Resturlaub übrig, der sinnvoll gefüllt werden will... :D

      Warten wir mal ab und hoffen das Beste!
    • Vielen Dank für den sehr schön geschriebenen Reisebericht und die Fotos. Da hattest du ja wieder eine sehr schöne Reise.

      Wir wollten eigentlich im Oktober wieder fahren aber da sieht es ja derzeit noch schlecht aus und wir haben daher auf eine Flussreise "zmgebucht".

      Im Dezember steht aber ColorLine kurz vor Weihnachten nochmal auf dem Plan :)

      Gruß
      Action85
      2011 Color Magic
      2013 Color Fantasy
      2014 Color Magic
      2017 Color Magic
      2018 Stena Germanica, 2x Color Magic, MSC Orchestra
      2019 MSC Meraviglia, Color Fantasy+Magic
      2020 ColorMagic, AmaStella
      2021 MSC Splendida


      Zu vielen meiner Reisen findet ihr Videos bei Youtube: klick!
    • Freut mich sehr, dass dir mein Bericht gefällt! :)

      Mit Flussreisen habe ich noch so gar keine Erfahrung. Auf welches Schiff geht ihr denn und wo werdet ihr fahren? Es ist schön, dass zumindest diese Art des Reisens mit dem Schiff nach wie vor relativ unkompliziert möglich ist. Dies ist jedenfalls mein bisheriger Eindruck.

      Wenn es mit Color Line im Herbst nicht mehr klappt, werde ich wohl auch auf meinen Weihnachtsurlaub ausweichen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es spätestens bis dahin wieder möglich sein wird, auf Mini-Kreuzfahrt zu gehen. Weißt du schon, ob du mit der Fantasy oder der Magic fahren wirst?
    • Wir werden in Köln mit der "AmaKristina" starten und 6 Tage auf Rhein verbringen.

      Im Dezember habe ich eine Fahrt mit der Magic geplant.
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      2019 MSC Meraviglia, Color Fantasy+Magic
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