Die Color Line konnte 2005 eine Steigerung des Frachtverkehrs von Deutschland
nach Norwegen um insgesamt 12 Prozent verzeichnen.
Einer der Gründe war die Kapazitätssteigerung auf der Route zwischen Kiel und Oslo.
Die Color Fantasy ist von der Bauart her eigentlich ein Kreuzfahrtschiff,
allerdings besitzt sie trotzdem eine deutlich größere Frachtkapazität als die M/S Prinsesse Ragnhild.
So konnte dank der größeren Kapazität das Frachtvolumen auf der Strecke Kiel-Oslo
um 21,64 Prozent gesteigert werden; hierzu kommt der um fünf Prozent gestiegene Transport
von Neuwagen nach Norwegen (12.498 Stück).
Auch auf den übrigen Routen von Norddänemark nach Norwegen konnte die Color Line
bei der Fracht insgesamt zulegen, wobei sich Verschiebungen zwischen den einzelnen Stecken ergaben.
Von Hirtshals nach Kristiansand sank das Frachtaufkommen um 6,4 Prozent (rund 2000 Einheiten).
Im Gegenzug allerdings konnte die neue Route von Hirtshals nach Stavanger und Bergen rund 7000
Fachteinheiten verzeichnen, womit das Minus auf der Kurzstrecke nach Kristiansand mehr als ausgeglichen wäre.
Ähnlich sieht es auf der Verbindung zwischen Frederikshavn und Larvik aus,
wo sich der Verkehr auf die Frachtroute Hirtshals-Larvik verlagerte.
Betrachtet man beide Strecken zusammen, ergibt sich ein Plus von über 5000 Frachteinheiten.
Alle Routen zusammen weist der Frachtbereich der Color Line ein Plus von zwölf Prozent auf.